
Es ist mal wieder Zeit für den Media Monday. Letzte Woche habe ich leider pausieren müssen, weil ich nicht in Deutschland war, aber diese Woche bin ich wieder dabei. Also los gehts.
Media Monday #32
1. Der beste Film mit Ray Liotta ist für mich Identität.
2. Darren Aronofsky hat mit The Wrestler seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich dem Thema Wrestling generell nicht abgeneigt bin und ich mir sehr gut vorstellen kann, dass einige echte Wrestler wirklich dieses Schicksal teilen.
3. Der beste Film mit Michelle Monaghan ist für mich Mission: Impossible – Phantom Protokoll.
4. Viel interessanter als die Helden der Geschichte sind oftmals die Bösewichter. Welches ist euer liebster Schurke, der den meisten Eindruck hinterlassen oder euch am besten gefallen hat?
Eine Frage über die ich stundenlang Nachdenken könnte, aber am Ende doch keine 100% Antwort parat hätte. Von daher zähle ich einfach ein paar auf, die auf jeden Fall ein Anwärter für den Titel wären. Darth Vader (Star Wars), Hannibal Lecter (Schweigen der Lämmer), Max Cady (Kap der Angst), John Milton (Im Auftrag des Teufels), „Sarge“ Tony Meserve (Die Verdammten des Krieges), usw. Letztendlich haben viele “Schurken” einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass ich mich nicht wirklich für einen einzigen entscheiden kann.
5. Filme schauen wir alle gerne, aber wie stuft ihr dies für euch ein? Ist es ein Hobby unter vielen, eine Leidenschaft, eine Passion oder etwas ganz anderes?
Filme sind für mich eigentlich nicht mehr als ein gerne wahrgenommener Zeitvertreib. Ohne Filme könnte ich zwar nicht leben bzw. würde mir dies wohl recht schwer fallen, aber die gelegentliche Flucht in die zur Leinwand gebrachten Fantasien der Regisseure ist doch immer wieder ein kleines Stück Entspannung. Von daher könnte man es wohl als Hobby bezeichnen, aber letztendlich auch nicht mehr.
6. Mein liebster Horrorfilm ist eigentlich nicht wirklich auszumachen, da ich zwar ab und zu gerne mal einen Horrorfilm schaue, aber dann auch schnell wieder vergessen habe. Auf jeden Fall bleiben mir Filme, die mit der Fantasie des Zuschauers spielen (z.B. Blair Witch Projekt, Paranormal Activity) viel länger im Gedächtnis als andere. Ein Zombiefilm geht aber auch immer und gehört eigentlich zur regelmäßigen Sehgewohnheit.
7. Mein zuletzt gesehener Film war Frau mit Hund sucht Mann mit Herz und der war eigentlich ganz in Ordnung, weil es ein paar Lacher gab, die von der schlichten Romanze abgelenkt haben.
Ich hab mal eine WWE Doku über Jake “The Snake” Roberts gesehen, wo er sich am Ende auch nur noch in so Spelunken und verfallenen Turnhallen kloppt. Deshalb hat mich The Wrestler vielleicht auch besonders gekriegt. Solche Schicksale scheint es öfter zu geben, gerade noch bei denen, die es nicht ganz so hoch geschafft haben. Und bei den anderen ist halt der Fall noch tiefer.
Sehr schöne Auswahl an ganz hervorragenden Bösewichtern, da herrscht wohl ohnehin ein ziemlich klarer Konsens unter den Zuschauern.
Ich werd mir wohl oder übel den Wrestler mal ansehen müssen. Leider lief er in einer Woche in Sneak Preview in der ich nicht hinkonnte. Hätte ich schon gerne gesehen.
@ Ape-Man
Ja, Roberts ist unter anderem so ein Wrestler, der eigentlich alles hatte, um ein Top-Star zu werden, verfiel dann aber den Drogen und Alkohol – von denen er dann auch nie loskam. Schade aber wahr.
@ Dos
Letztendlich je größer und erfolgreicher der Film, desto beliebter auch der entsprechende Bösewicht. Gibt sicherlich auch ein paar verdammt gute Schurken in nicht so erfolgreichen Filmen, aber die sind dann halt nicht im Fokus der Masse.
@Symm
Meine mich erinnern zu können, dass The Wrestler schon des öfteren im Fernsehn auf irgendeinem Dritten gelaufen ist. Bin mir da zwar nicht ganz sicher, aber ich mein das mal in der TV-Zeitung gelesen zu haben. Von daher hast du bestimmt auch irgendwann mal die Gelegenheit, den Streifen zu sehen.